Wissenschaftliche Studien aus der Tier- und Menschenwelt belegen, dass Väter, welche sich engagiert um ihren Nachwuchs kümmern, durchschnittlich länger leben. Da es sich hierbei um empirische Studien handelt, kann über die Gründe nur spekuliert werden. Unisono bestätigen zum Beispiel Männer, die zu Gunsten ihrer Kinder ihre Erwerbsarbeit reduziert haben, dass sie diesen Schritt nie bereut haben. Dies lässt dann wiederum auf eine erhöhte Zufriedenheit, bzw. Ausgeglichenheit in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schliessen, was einem längeren Leben eher zuträglich zu sein scheint.
Es gibt aber auch ganz handfeste, konkrete Gründe, warum engagierte Väter gesünder sind und somit eine höhere Lebenserwartung haben. Man engagiert sich mit seinem Kind ja nicht nur zu Hause, sondern bewegt sich viel an der frischen Luft. Man geht spazieren, macht Ausflüge und hält dabei die Strapazen in einem für das Kind erträglichen Rahmen.
Viele Männer stellen zudem die Ernährung um. Während man für sich selbst manchmal nicht allzu sorgfältig einkauft, bzw. nicht unbedingt Wert auf gesunde Ernährung legt, sieht das bei den eigenen Kindern schon ganz anders aus. Weil man für den eigenen Nachwuchs ja nur das Beste will, setzt man sich vermehrt damit auseinander, was denn überhaupt das Beste ist. Viele kommen dabei zu dem Schluss, dass es sich lohnt Bioprodukte zu kaufen. Natürlich kann man sich über die Gefährlichkeit von gewissen Lebensmittelzusätzen streiten und die Meinungen gehen dabei oft stark auseinander, aber unbestritten ist, dass es nicht schaden kann, wenn die Lebensmittel so natürlich wie möglich produziert werden und somit weniger Zusatzstoffe enthalten. Dies gilt im Übrigen auch für vermeintlich gesunde Zusätze, wie z.B. Vitamine. Sie sind im besten Fall schlicht unnötig. Wer sich und sein Kind ausgewogen ernährt, braucht keinerlei zusätzliche Vitamine und schon gar keine zusätzliche Milch in Form irgendwelcher Schnitten. Mehr noch als für Zusatzstoffe gilt Gesagtes für Zucker. Versuchen Sie solange als möglich Ihrem Kind keine gesüssten Lebensmittel zu geben. Erstens brauchen Babys keine zusätzliche Zuckerzufuhr, zweitens ist Zucker auch für die noch nicht sichtbaren, aber durchaus vorhandenen Zähne schon schädlich und drittens werden die Geschmacksnerven frühzeitig auf süss getrimmt, so dass später weniger süsse Speisen als fade erscheinen. Wie schon erwähnt sind wir Erwachsenen auch in unserem Essverhalten ein Vorbild und vermitteln unserem Nachwuchs mit unserem Lebensmittelkonsum auch, welchen Wert wir der Nahrung beimessen.
Auf die Qualität der Lebensmittel zu achten, heisst jedoch nicht, dass man sich nicht ab und zu auch etwas gönnen darf, was ausschliesslich dem Genuss dient. Ein gutes Dessert soll nicht gesund sein, sondern gut schmecken. Trotzdem sind wir als Eltern auch hier ein Vorbild für unsere Kinder, was viele Mütter und Väter dazu bringt, ihr Konsumverhalten im Bereich der Genussmittel zu verändern, bzw. deren Konsum zu verringern. Auch hier gilt, dass nichts gegen ein Feierabendbier oder ein Glas Wein zum Abendessen spricht, aber man möchte das Kind ja trotzdem nüchtern zu Bett bringen.